Halte die oberste Ebene überschaubar: maximal drei bis fünf Hauptbereiche, darunter höchstens drei sinnvolle Unterstufen. Benenne klar nach Zweck und Zeit, vermeide mehrdeutige Sammelbezeichnungen, und verschiebe Spezialfälle in dedizierte Zwischenebenen. So entsteht ein wiederkehrendes Muster, das auch müde Köpfe intuitiv bedienen. Ergänze bei Bedarf Datumspräfixe wie „2026-05“, damit sich zeitliche Reihenfolgen richtig sortieren. Das Ergebnis ist eine robuste Grundordnung, die auch in hektischen Phasen standhält.
Wähle eine kleine Kernliste, zum Beispiel „status/entwurf“, „status/final“, „kontext/kunde“, „kontext/privat“, „wirkung/prio1“. Mit solchen Facetten kombinierst du Bedeutung, Fortschritt und Dringlichkeit, ohne eine unendliche Flut an Bezeichnungen aufzubauen. Setze konsequent auf Kleinschreibung und sprechende Präfixe, um Zusammenhänge sofort zu erkennen. Erweitere erst dann, wenn ein neues Stichwort mindestens zehnmal auftaucht. So schützt du dich vor Wildwuchs und erhältst einen anpassbaren, aber beherrschbaren Vokabularrahmen.